Die besten Werbestandorte auswählen erfordert eine gute Recherche!

Wenn man der Meinung ist, dass Werbestandort gleich Werbestandort ist, sollte man diese Meinung schnell vergessen oder mindestens überprüfen. Für die Außenwerbung werden viele Standorte zur Miete angeboten, die aber keinesfalls qualitativ gleichwertig sind. Dabei kommt es nicht nur auf die mögliche Anzahl der Kontakte an, sondern auch auf der Verweildauer der Kontakte auf der Werbebotschaft und vor allem auf die zu bewerbenden Produkte oder Dienstleistungen. Um einen möglichst geringen Streuverlust zu haben, sollte die Zielgruppe exakt definiert werden und die möglichen Kontakte mit der Anzahl der wahrscheinlichen Kontakte aus der formulierten Zielgruppe untersuchen. Selbstverständlich gibt es Konsumgüter, für die die Mehrzahl der Konsumenten als mögliche Zielgruppe gilt oder es handelt sich um eine reine Imagekampagne, die einen bestimmten Markennamen und die dafür stehenden Produkte in den Köpfen der Käufer einbrennen soll. Das trifft aber selbstverständlich nicht auf Produktwerbung zu, die allein vom Einkommen her nur einer bestimmten Zielgruppe zuzuordnen sind oder es handelt sich beispielsweise um Dienstleistungen für eine definierte Zielgruppe, die in der Regel nur in bestimmten Gebieten anzutreffen ist. Sicher wird beispielsweise Rolex keine Großplakate oder Banner in Gebieten platzieren, die überwiegend von Geringverdienern in prekären Arbeitsverhältnissen bewohnt werden. Auch wird es nicht wahrscheinlich sein, dass Anbieter von Billigtextilien, wie z.B. Kik, Außenwerbung mit Plakaten in Villenvierteln buchen wird. Dies sind natürlich Extrembeispiele, aber es gibt viele Produkte und Dienstleistungen dazwischen, für die es sich auf jeden Fall lohnt, eine konsequente Standortanalyse zu betreiben, denn jeder Euro für die Werbung, der an einem falschen Werbestandort ausgegeben wird, ist herausgeworfenes Geld. 

So findet man den besten Werbestandort: Zielgruppe definieren und Standort analysieren!

Für fast alle Produkte und Dienstleistungen kann man eine exakt passende Zielgruppe definieren. Die Definition der Zielgruppe ist die erste Aufgabe, die man im Marketing oder in der Werbeabteilung eines Unternehmens konsequent formulieren sollte. Es gibt nicht nur für hochpreisige Produkte eine bestimmte Zielgruppe, sondern auch für Billiganbieter und Rabattaktionen. Es gibt ausreichend Untersuchungen über das Kaufverhalten bestimmter gesellschaftlicher Gruppen und das gilt natürlich auch für Dienstleistungen aller Art. Zu einer Standortanalyse für einen Werbestandort gehört vorrangig die Anzahl der möglichen Kontakte, die man mit der Werbebotschaft, beispielsweise auf einem Großplakat (z.B. 18/1-Bogen-Plakat), einem Riesenposter, einem Plakat auf einer Litfaßsäule oder auch Banner an Hauswänden oder Baugerüsten, erreichen kann. Das können vorbeilaufende Fußgänger sein, die Anzahl der Menschen, die täglich etwa auf ein öffentliches Verkehrsmittel an einer bestimmten Stelle warten; es kann sich um die normalerweise vorbeifahrenden Kraftfahrzeuge handeln oder auch die Anzahl der Besucher, die üblicherweise einen bestimmten Ort täglich aufsuchen.

Die Anzahl der Kontakte ist aber nicht zwingend auch mit der Kontaktqualität zu vergleichen. Um die Kontaktqualität zu überprüfen, muss man natürlich weitere Untersuchungen anstellen. Dazu gehört die durchschnittliche Verweildauer auf der Werbebotschaft, denn wenn man mit 50 km/h auf Plakatwände an einer vielbefahrenen Straße schaut, wird eine Vielzahl der Plakate bei den vorbeifahrenden Autos wahrscheinlich nicht ins Auge fallen. Bei einer langen Geraden und einem meist langsam fließenden Verkehr könnte man etwas mehr Erfolg haben. Noch höher könnte die Aufmerksamkeit der Autofahrer sein, wenn die Plakatwand oder das Riesenposter gegenüber einer Ampelanlage quer platziert ist oder wenn man die Plakatierung in der Mitte eines vielbefahrenen Kreisverkehrs gebucht hat. Das ist aber noch nicht die ganze Standortanalyse, denn wenn die vorgenannten Kriterien einen Werbeeinsatz an diesem Standort durchaus als erfolgreich einschätzen würden, fehlt noch die Überprüfung der Anzahl der wahrscheinlichen Kontakte an der betreffenden Stelle durch die definierte Zielgruppe. Die Einschätzung dieser Zahl ist sicher nicht annähernd exakt zu treffen, aber es ist sicher wesentlich in welcher Zielgruppe mein Produktangebot oder die Dienstleistung wahrscheinlich die meisten Interessenten hat.

Werbung für hochpreisige Produkte, Luxusgüter und Dienstleistungen, die eher in einer einkommensstarken Gesellschaft nachgefragt werden, ist sicher in einem Industriegebiet nicht gut platziert, wie auch an Straßen und Häusern, die sich eher in ärmeren Wohngebieten befinden. Das kann beispielsweise in der Nähe einer Oper, eines Konzertsaals oder im Umfeld von Autohäusern der Premiumklasse völlig anders aussehen. Das Zauberwort ist oft die Kaufkraft der Konsumenten in dem betreffenden Einzugsgebiet. Das gilt aber nach unserer Meinung nur für die allgemeine Konsumgüterwerbung, mit der man eine breite Masse der Bevölkerung erreichen will, die beim Einkauf meist nicht auf jeden Euro schauen.  

Werbestandorte für das Ambient-Marketing sind relativ einfach zu finden!

Wenn man eine Werbekampagne für eine potentielle Zielgruppe plant, ist die Auswahl der Werbestandorte mit den Ansätzen des Ambient-Marketings meist sehr zielführend. Bei der Planung der Werbestandorte für ein bestimmtes Produkt oder eine definierte Dienstleistung stellt man sich als Werbungtreibender einfach die Frage, wo man die Zielgruppe wahrscheinlich vorrangig erreicht. Bei vielen spezifischen Angeboten ist das oft sehr einfach, insbesondere, wenn es sich um bestimmte Sportarten handelt, um eine Vielzahl von Baumarktprodukten oder beispielsweise um Beauty-Angebote oder allgemein um Frisur, Kosmetik und Gesundheit. Auch Diskotheken, Szene-Bars, Fitnessstudios, Foyers von teuren Hotels und Edelrestaurants, wie auch Sanitäranlagen sind für eine bestimmte Zielgruppe die Orte, wo man eine höchstmögliche Trefferquote bei den Kontakten erzielen kann. Bei der Berechnung der voraussichtlichen Werbekosten pro Kontakt sollte man daher nicht zu pauschal urteilen, sondern die Wahrscheinlichkeit einer hohen Qualität der Kontakte mit einbeziehen. Viel hilft viel, ist hier nicht die Devise, denn wenn man die definierte Zielgruppe in einem hohen Prozentsatz erreicht, sind die erzielten Kontakte sicher wesentlich mehr Wert, als wenn nur die Anzahl der wahrscheinlich an einer Plakatwand vorbeifahrenden Autos zählt und bewertet. Die entscheidende Frage bei der Auswahl der Werbestandorte ist selbstverständlich auch die Auswahl der einzusetzenden Werbemittel. In bestimmten Umfeldern lassen sich keine Großplakate platzieren und an anderen Werbestandorten verbietet es sich zu aggressiv aufzutreten. Meist ist die Entscheidung über das Werbemittel aber recht einfach, denn auch dabei kommt es auf das Produkt, die Dienstleistung und vor allem die Zielgruppe an. Bestimmte Produkte und bestimmte Zielgruppen brauchen eine aggressive Werbung, um aufzufallen. Andere Produkte und Dienstleistungen müssen mit Argumenten verkauft werden und wieder eine andere Gruppe verlangt eine seriöse und dezente Ansprache. Das gilt übrigens meist für das Produkt bzw. die Dienstleistung, wie auch für die Zielgruppe. Sicher ist nur, dass man mit einer umfassenden Standortanalyse für die ausgesuchte Zielgruppe und einer guten Auswahl der Werbemittel sicher mit der Ambient-Werbung erfolgreich sein kann. Es gibt so viele Standorte, die man dafür wählen kann, dass hier nur eine kleine Auswahl an Beispielen angeführt werden kann, wie Restaurants, Kinos, Parkhäuser, Parkplätze, Tankstellen, Discounter, Supermärkte, Verbrauchermärkte, Baumärkte, Sanitäranlagen, Einkaufszentren, Bahnhöfe, Flughäfen, Shoppingcenter, Freizeitanlagen, Szene-Bars, Kneipen, Cafés, Ladengeschäfte, Bistros, Sporthallen, Boutiquen, Foyers, Sportstätten oder Fitnessstudios.

Werbestandorte im lokalen Umfeld sind nicht nur für die Industrie vorgesehen!

Die werbungtreibende Wirtschaft, insbesondere die Industrie, findet man an fast allen guten Werbestandorten. Das sieht man bei den ausgesuchten Standorten bei der Flughafenwerbung, der Bahnhofswerbung, der Verkehrsmittelwerbung, aber natürlich auch an vielen anderen Werbestandorten in den Innenstädten und an den Ausfallstraßen. In Flughäfen und in Bahnhöfen sieht man neben Poster, Plakaten oder Displays vielfach auch Leuchtkastenwerbung und digitale Werbemedien. In allen Städten des Landes und sogar in kleineren Kommunen findet man die Außenwerbung in Form von Plakatwänden, Riesenposter, Megaposter und Banner. Oft sind es Werbeträger der Konsumgüterindustrie, von Banken, Versicherungen oder anderen bundesweit oder sogar weltweit werbenden Unternehmen. Die interessanten Werbestandorte im lokalen Umfeld sind aber nicht nur für die Großindustrie und für international tätige Konzerne interessant, sondern gerade auch für die regionale Wirtschaft. Dies hat inzwischen auch schon die Versicherungswirtschaft erkannt, die für ihre örtlichen Agenturen mit Großplakaten wirbt oder größere Dienstleistungsunternehmen, die sich regional verstärken wollen. Der örtliche Einzelhandel, das Handwerk und der Dienstleistungsbereich hat in vielen Bereichen bei der Außenwerbung noch Nachholbedarf. Vereinzelt sieht man Verkehrsmittelwerbung mit örtlichen Anbietern auf Bussen, Straßenbahnen und Taxis; was aber meist noch fehlt oder mindestens unterrepräsentiert erscheint, sind die Bereiche der Außenwerbung im Bereich der Plakatwände. Viele örtliche Unternehmen könnten in wesentlich größerem Stil auf sich aufmerksam machen und ihren Kundenkreis erweitern, wenn sie sich mit den verschiedenen Möglichkeiten der Außenwerbung einmal intensiv auseinandersetzen würden. Von den Kleinunternehmen wird vielfach nur die Anzeigenwerbung und die Beilagenwerbung  genutzt und gerade die haben einen sehr geringen Aufmerksamkeitsfaktor. Anzeigen in den Zeitungen und Anzeigenblättchen der Region bleiben oft unbeachtet und werden überblättert. Beilagen in Zeitungen oder Anzeigenblättern werden direkt dem Altpapier zugeführt und an vielen Briefkästen findet man den Hinweis „keine Werbung.“ Werbung lebt teils von der Penetranz und wer dauerhaft erfolgreich sein will, muss neben guten Angeboten, Zuverlässigkeit und hoher Dienstleistungsqualität auch konsequent und dauerhaft Werbung betreiben. Großplakate an geeigneten Werbestandorten, Abribus-Plakate oder City-light-Plakate an den Haltestellen für Bus und Bahn, wie auch Banner und Riesenposter an Gebäuden, sind effektive Werbemaßnahmen mit einem hohen Aufmerksamkeitsgrad. An ausgesuchten,  guten und vor allem für die Zielgruppe passenden Werbestandorten ist die Außenwerbung mit Plakaten mit Blick auf die Kosten pro Kontakt außerdem äußerst preiswert.